Pistorius in der Ukraine

Selenskyj: Militärprojekte mit Deutschland „nur der Anfang“

Verteidigungsminister Pistorius lobt die Ukraine als neuen Sicherheitspartner. Deren Präsident dankt für Unterstützung bei der Luftverteidigung.

Boris Pistorius (r, SPD), Bundesminister der Verteidigung, wird von Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, empfangen.

© Kay Nietfeld/dpa

Boris Pistorius (r, SPD), Bundesminister der Verteidigung, wird von Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, empfangen.

Von red/dpa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt auf weitere Gemeinschaftsprojekte mit Deutschland bei der Rüstungsproduktion. Derzeit gebe es sechs Projekte, „aber das ist nur der Anfang“, sagte Selenskyj in Kiew bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

Er dankte Deutschland auch für weitere Hilfe bei der Luftverteidigung der Ukraine gegen russische Angriffe, sagte aber, er wolle dazu keine Details nennen. „Lasst das für die Russen eine Überraschung sein“, so Selenskyj. 

Pistorius betonte ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Ukraine, mit der jüngst eine strategische Partnerschaft sowie eine vertiefte Zusammenarbeit bei Militär und Rüstung vereinbart worden war. Er sagte an Selenskyj gerichtet über die Ukraine: „Sie sind nicht länger nur ein Konsument von Sicherheit, sondern sie stellen Sicherheit bereit.“ Das Land wehrt sich seit gut vier Jahren gegen eine russische Invasion.

Vor dem Treffen mit Selenskyj hatte Pistorius am Stadtrand von Kiew eine Stellung der ukrainischen Drohnenbekämpfung besucht. Dabei wurden ihm Abfangdrohnen und deren Einsatz gegen russische Angriffe erklärt.

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Erstellt:
11. Mai 2026, 17:50 Uhr

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