Maschinenbauer
Trumpf macht wieder Gewinn – Aufträge stimmen optimistisch
Nach einer ordentlichen Delle schreibt Trumpf wieder schwarze Zahlen. Die Chefin des Unternehmens sieht eine konjunkturelle Trendwende. Und blickt zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.
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Trumpf: Weiteres Wachstum im laufenden Geschäftsjahr.
Der Maschinenbauer Trumpf hat im Geschäftsjahr 2025/26 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem Minus von 23,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis unter dem Strich bei 393,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem schwäbischen Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) mitteilte. Das Geschäftsjahr endete am 30. Juni dieses Jahres. Im Vorjahr hatten die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für einen Stellenabbau die Zahlen belastet.
Die harte Arbeit, etwa bei notwendigen Kostensenkungen, zeige Ergebnisse, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller laut Mitteilung. „Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten.“
Bei aller gebotenen Vorsicht gehe Trumpf von einer konjunkturellen Trendwende in seinem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs habe sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs eindeutig bestätigt, sagte Leibinger-Kammüller.
Auftragseingänge legen wieder zu
Im Tagesgeschäft lief es im vergangenen Geschäftsjahr wieder deutlich besser. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 59 Millionen Euro auf 480 Millionen Euro. Nach drei Geschäftsjahren mit sinkenden Auftragseingängen verzeichnete Trump hier zudem einen Anstieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.
Der Umsatz stieg minimal von 4,33 Milliarden Euro auf 4,34 Milliarden Euro. Die USA waren dabei mit 772 Millionen Euro und einem Plus von 16,8 Prozent der umsatzstärkste Einzelmarkt. In Deutschland (minus 6,4 Prozent) und China (minus 7,4 Prozent) sanken die Erlöse.
Zum Ende des Geschäftsjahrs arbeiteten für Trumpf weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr. In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675.
