Sturmtiefs über der Insel

Zwei Tote und massives Verkehrschaos – so hart traf es Großbritannien

Zwei Stürme zogen innerhalb von drei Tagen über Großbritannien hinweg. Umgestürzte Bäume forderten Todesopfer, auch mit Stromausfällen und Überschwemmungen kämpften die Briten.

Menschen im Regen auf der Westminster Bridge in London.

© Yui Mok/PA Wire/dpa

Menschen im Regen auf der Westminster Bridge in London.

Das stürmische Wochenende hat in Großbritannien zwei Todesopfer gefordert. In London starb ein Mann in seinen Zwanzigern am Sonntag, als ein Baum auf sein Auto stürzte, wie die Londoner Metropolitan Police der Nachrichtenagentur PA zufolge mitteilte. Auch in Dumfries und Galloway im Südwesten Schottlands starb laut PA ein 60-Jähriger durch einen umstürzenden Baum. Zwei Frauen mussten in Schottland zudem mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Vereinigte Königreich wurde am Wochenende von gleich zwei Stürmen heimgesucht: Sturm „Boelo“, der vor allem Schottland, Nordirland und Nordengland traf, und sein Vorgänger Sturm „Austen“, der insbesondere in Südengland und Wales wütete. Zahlreiche Haushalte waren in den betroffenen Regionen zwischenzeitlich ohne Strom. Allein am Sonntagabend waren in Großbritannien nach Angaben der Interessenvertretung Energy Networks Association noch rund 90.000 Stromkunden betroffen.

In Schottland kam es zudem zu Überschwemmungen, Straßen mussten gesperrt werden. Auch der Zugverkehr wurde durch Überschwemmungen und umgestürzte Bäume beeinträchtigt, zudem fielen Flüge aus.

Zum Artikel

Erstellt:
26. Oktober 2026, 11:06 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Sturmtiefs über der Insel

Zwei Tote und massives Verkehrschaos – so hart traf es Großbritannien

Zwei Stürme zogen innerhalb von drei Tagen über Großbritannien hinweg. Umgestürzte Bäume forderten Todesopfer, auch mit Stromausfällen und Überschwemmungen kämpften die Briten.