Feuerwerk in der Altstadt ist tabu

Stadt weist auf Regeln hin

MURRHARDT (pm). Die Stadtverwaltung Murrhardt informiert im Hinblick auf die Silvesternacht über die aktuelle Rechtslage: Wegen der erhöhten Brandgefahr ist es gesetzlich verboten, in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Altenheimen, Kinderheimen sowie Fachwerkhäusern Feuerwerke abzubrennen. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann. Da sowohl die Flugbahn als auch die mögliche Brennwirkung von Raketen, Krachern, Schwärmern und Batterien sehr unterschiedlich ist, ist vor allem auch die Innenstadt aufgrund der engen Bebauung und der Beschaffenheit der Gebäude kein geeigneter Standort für das Abbrennen von Silvesterfeuerwerken, so die Stadtverwaltung weiter.

Dies gilt auch für das Zünden von Feuerwerken in unmittelbarer Nähe von Holz- oder Schindelhäusern und Dachaufbauten mit Holzverkleidung. Zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss immer ein Platz gewählt werden, von dem aus kein Schaden angerichtet werden kann. Außerdem ist vor dem Jahreswechsel darauf zu achten, dass sich keine brennbaren oder leicht entzündlichen Gegenstände wie zum Beispiel gelbe Säcke, Wäsche, Gartenmöbel oder trockenes Holz im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse befinden. Aus Gründen des Brandschutzes sind außerdem alle Fenster (auch Dach- und Kellerfenster) sowie Haustüren in der Silvesternacht geschlossen zu halten.

Abschließend weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass generell nur an Silvester und Neujahr pyrotechnische Gegenstände abgebrannt werden dürfen, vom 2. Januar bis 30. Dezember besteht ein Abbrennverbot.